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Steuerberater-Newsletter, August 2017

Heute aktuell

Steuerverfahrensrecht: Entfallen der Geschäftsgrundlage bei tatsächlicher Verständigung

(Foto: © sebra - Fotolia.com)

Der BFH hat entschieden, dass einer sog. tatsächlichen Verständigung keine Bindungswirkung zukommt, wenn ein Umstand, den beide Parteien der Vereinbarung als Geschäftsgrundlage zugrunde gelegt haben, von vornherein gefehlt hat. Im Streitfall stellte sich ein Steuerbescheid als nicht mehr änderbar heraus.

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Reformen, quo vaditis?

Debatte: Mehrwertsteuersenkung oder Einkommensteuerreform?

(Dr. Stefan Bach, Foto: Detlef Güthenke/DIW Berlin)

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat verschiedene Szenarien durchgerechnet, mit dem Ergebnis: Untere und mittlere Einkommensschichten profitieren stärker von einer Mehrwertsteuersenkung als von Einkommensteuerreformen. Prof. Dr. Gustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, ist skeptisch.

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Bundestagswahl 2017

Taxomat zu den Steuerkonzepten der Parteien

(Prof. Dr. Holger Jenzen, Ebner Stolz)

Der Countdown läuft, am 24. September 2017 findet die Bundestagswahl statt. In ihren Wahlprogrammen haben alle zur Wahl stehenden Parteien auch ihre angestrebten steuerlichen Maßnahmen bei einer Regierungsbeteiligung dargestellt. Zur Analyse dieser steuerlichen Wahlkampfkonzepte hat die Kanzlei Ebner Stolz eine "Taxomat" entwickelt.

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Kanzleimanagement

Alt werden Sie später - die Nachfolge regeln Sie besser gleich

Teil 4 unserer Serie: "Die größten Herausforderungen für Steuerberater bis 2019"

Von Alexandra Buba

(Foto: © gustavofrazao - Fotolia.com)

Ein Unternehmen ersetzt die Lebensversicherung und die Altersvorsorge – oder? Tatsächlich war dies für Steuerberater der früheren Generationen der Fall. Doch heute sieht die Situation anders aus: Viele Kanzleien, die auf den Markt kommen, weniger potenzielle Nachfolger, und das alles mitten drin im technologischen Wandel. Das ist Ihnen egal, weil Sie heute erst 40, 45 oder 50 Jahre alt sind? Sollte es aber nicht. Im letzten Teil der Serie erfahren Sie, was Sie jetzt tun müssen, damit die Nachfolge nicht nur reibungslos läuft, sondern vor allem der Verkaufserlös passt.

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Beratertipp Steuerrecht / Erbrecht

Verzicht auf künftigen Pflichtteilsanspruch - Rechtsprechungsänderung und die Folgen für die Praxis

Von RAin Susanne Christ, Fachanwältin für Steuerrecht

(Foto: © pictworks - Fotolia.com)

Der Bundesfinanzhof (BFH) zieht die Reißleine: Bei einem Pflichtteilsverzicht gegen Abfindungszahlung gelten in Abkehr zur bisherigen BFH-Rechtsprechung für den Verzicht vor dem Tod des Erblassers andere steuerliche Grundsätze als bei einem Pflichtteilsverzicht nach dem Tod des Erblassers. Das kann steuerlich teurer werden!

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Beratertipp Arbeitsrecht

Aufhebungsvertrag statt Kündigung als günstige Alternative

Von RA Thomas G.-E. Müller

Eine Alternative zur Kündigung ist der Aufhebungsvertrag. Er beendet Arbeitsverhältnisse einvernehmlich und bietet Flexibilität, die allerdings für Arbeitgeber teuer werden kann. Worauf es dabei ankommt, zeigt dieser Beitrag.

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Tipps und Hinweise

Den digitalen Nachlass regeln

(Foto: © peshkova - Fotolia.com)

Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zufolge regelt nur eine Minderheit den digitalen Nachlass. Vor allem für den Zugriff auf Online-Dienste wie soziale Netzwerke, E-Mail-Konten oder Cloud-Dienste sollte man eine Regelung treffen, da die Erben nicht automatisch Zugang bekommen.

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Bundessozialgericht

Sozialversicherung: Ehrenamt grundsätzlich beitragsfrei

Ehrenämter sind in der gesetzlichen Sozialversicherung grundsätzlich auch dann beitragsfrei, wenn hierfür eine angemessene pauschale Aufwandsentschädigung gewährt wird und neben Repräsentationspflichten auch Verwaltungsaufgaben wahrgenommen werden, die unmittelbar mit dem Ehrenamt verbunden sind, so das Bundessozialgericht.

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Insolvenz & Sanierung

Geschäftsführer-Haftung für Lohnsteuern: Keine grobe Fahrlässigkeit bei eingeholtem Rechtsrat

Mit zwei Urteilen hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden, dass Geschäftsführer einer sich im Insolvenzverfahren befindlichen GmbH nicht grob fahrlässig handeln, wenn sie sich an den eingeholten Rechtsrat gehalten und keinen Anlass gehabt haben, diesen in Zweifel zu ziehen.

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OLG Hamm

GmbH-Geschäftsführer: Alter von 60 Jahren kann als Kündigungsgrund vereinbart werden

Das Erreichen eines Alters von 60 Jahren kann im Dienstvertrag mit einem GmbH-Geschäftsführer als Altersgrenze vereinbart werden, die eine ordentliche Kündigung rechtfertigt. Es muss allerdings gewährleistet sein, dass dem Geschäftsführer nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung zusteht.

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BFH

Insolvenzverfahren: Erbschaftsteuer als Masseverbindlichkeit

Die Erbschaftsteuer auf Erwerbe des Insolvenzschuldners nach Insolvenzeröffnung ist Masseverbindlichkeit und als solche gegen den Insolvenzverwalter festzusetzen. Das geht aus einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) hervor.

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Branchenwissen

Arztpraxen erwirtschaften zwei Drittel aus Kassenabrechnungen

Mit 70,4 Prozent entfiel 2015 der überwiegende Teil der Einnahmen der Arztpraxen auf Kassenabrechnungen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, resultierten aus Privatabrechnungen 26,3 Prozent der Einnahmen und 3,3 Prozent aus sonstigen selbstständigen ärztlichen Tätigkeiten.

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Zuguterletzt

Kleine Twitter-Schau August 2017

(Foto: iStock.com)

Unsere kleine Twitterschau sammelt interessante Tweets zu Themen der letzten Wochen sowie Witziges, Kurioses und Bedenkenswertes. Gute Unterhaltung!

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